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27.08.2018

Die Friedensorgel ”ON TOUR” durch Osnabrück

Schon seit langem träumt Rainer Westermann, der Vorsitzende des Orgelbauvereins davon, dass das Projekt der Friedensorgel auf einem Stadtbus zu bewerben und die Orgelpfeifen durch Osnabrück fahren zu sehen. Und da Träume manchmal wahr werden…

Durch den Eintritt Jens Raddatz in den Kreis der Netzwerker (eine Gruppe von Osnabrücker Persönlichkeiten, die das Orgelprojekt unterstützen) nahm nach langen Überlegungen die Idee, die Orgel auf diese Weise präsenter zu machen mehr und mehr Gestalt an. Raddatz, Vorsitzender des BBKs (Bund Bildender Künstlerinnen und Künstler, Bezirksgruppe Osnabrück im Landesverband Niedersachsen e.V.) ist zugleich Dozent für Kunst/Kunstpädagogik an der Universität in Osnabrück und verfügt über gute Kontakte zu der Stadtwerke Osnabrück AG und zur Golenia Werbung GmbH. Nachdem erste Gespräche mit den Stadtwerken und mit Golenia geführt, erste Ideen und Herangehensweisen besprochen wurden, reifte der Plan, dass Osnabrücker Kunststudentinnen und -studenten in einem Seminar an der Universität Designs entwickeln sollten, wie sie sich einen Friedensorgel-Bus vorstellen.

Monatelang tüftelten die Seminarteilnehmerinnen und -teilnehmer an verschiedenen Ideen und deren möglicher Umsetzung. Farben, Formen, Schriftzüge und vieles mehr wurden in einem kleinen Maßstab so auf Papier gebracht, dass später daraus eine Druckvorlage für einen großen Stadtbus entstehen konnte.

All diese Seminararbeiten wurden im Herbst in der öffentlichen Ausstellung im Berliner Carrée der Sparkasse Osnabrück gezeigt und anschließend im Vorstand des Vereins zur Errichtung der Friedensorgel in St. Katharinen diskutiert. Letztendlich blieben zwei Vorschläge für eine Buswerbung übrig, die nochmals detailliert besprochen und an denen final Farb- und Gestaltungsänderungen vorgenommen wurden. Schlussendlich hat sich der Vorstand für die grundlegende Druckvorlage von Estera Dobrolinska entschieden.

Diese Druckvorlage wurde in Zusammenarbeit von Jens Raddatz und Golenia Werbung so überarbeitet, dass diese in großem Maßstab auf einen Stadtbus gedruckt werden konnte.

Für Golenia Werbung hieß es nun, sich mit den Stadtwerken abzusprechen, eine alte Werbung vom Bus zu nehmen, gleichzeitig die Druckvorlage für den Friedensorgelbus zu drucken, zu laminieren, trocknen zu lassen und in einem letzten Schritt auf den Bus zu kleben. „Alleine das Bekleben nimmt einen ganzen Tag in Anspruch“, so Herr Hirtler, Golenia Werbung.

Wie anhand dieses kleinen Artikels zu lesen ist, dauert die Umsetzung von der Idee bis hin zum rollenden Orgelpfeifenbus einige Monate.

Der Vorstand des Vereins zur Errichtung der Friedensorgel dankt allen Mitwirkenden. Der Bus sieht klasse aus. Augen auf!