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02.07.2019

Wulff und Meister: Eine besondere Verbindung

Bundespräsident a.D. Christian Wulff und Ralf Meister, Landesbischof der Landeskirche Hannovers

Bundespräsident a.D. Christian Wulff und Ralf Meister, Landesbischof der Landeskirche Hannovers

Seit 2016 verbindet die Schirmherrschaft über die Osnabrücker Friedensorgel den Landesbischof der Landeskirche Hannovers, Ralf Meister, und Bundespräsident a.D. Christian Wulff. Daher war es ihr Wunsch, die Pilgertour am 8.6. in der Katharinenkirche mit einer Andacht enden zu lassen. Anschließend nahmen sich die beiden Pilger noch Zeit, um mit dem Kirchenvorstand und dem Orgelbauverein über den derzeitigen Stand des Projekts zu beraten.

Ein Instrument des Friedens schaffen - das war die Idee des Kirchenvorstands von St. Katharinen, als sich die alte Orgel der Innenstadtkirche als nicht mehr restaurierbar erwies. Rund um die Friedensorgel sollen Projekte, Workshops, Ausstellungen und vieles mehr entstehen, mit denen sich die Kirchengemeinde aktiv in die Friedenskulturarbeit der Stadt Osnabrück und der Landeskirche Hannovers einbringt.

Die beiden Schirmherren zeigten sich beeindruckt von dem Weg, den die Kirchengemeinde seither in Umsetzung des Projekts und bei der Finanzierung der Orgel genommen hat. Das Erreichen einer Millionenmarke aus Spenden und Eigenmitteln der Kirchengemeinde ist ein zentraler Meilenstein. „Das ist ein gutes Zeichen, dass Menschen sich mit ihren Geldspenden, ob groß oder klein, an etwas beteiligen, dass noch weit über unsere Zeit hinaus klingen wird,“ hob Meister das vielfältige Engagement der Gemeindeglieder hervor.

„Es ist zu spüren, wie in Katharinen der Friedensauftrag ernst genommen und wichtige Friedenskulturarbeit geleistet wird.“, zeigte sich Wulff beeindruckt - auch angesichts der Ausstellung „Die Tänzerin von Auschwitz“.

Die Osnabrücker Friedensorgel ist ein Projekt der St. Katharinengemeinde Osnabrück. Geplant ist der Neubau einer modernen Orgel auf klassischer Basis, die über eine besonders reichhaltige Klangpalette verfügt. Die Baukosten betragen voraussichtlich 1,6 Millionen Euro und werde von der Landeskirche Hannovers bezuschusst. Den größten Teil bringt die Gemeinde selbst durch Eigenmittel, Spenden und weitere Zuwendungen auf. 

Die Osnabrücker Friedensorgel wird als musikalische Botschafterin der Friedenskulturarbeit fungieren, die durch weitere Projekte im musik- und friedenspädagogischen Bereich bereichert wird. Ein Beispiel dafür die die Ausstellung „Die Tänzerin von Auschwitz“, die zur Zeit - erstmalig in Deutschland -  zu Gast in der Katharinenkirche ist.