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01.08.2020

An.ge.dacht

Katharina
Sie ist jung. Sie ist schön. Eine Prinzessin. Katharina von Alexandrien, die Namensgeberin unserer Kirche.

Sie sagt, was sie denkt, sie steht ein für ihren Glauben. Katharina lebt zu Beginn des 4. Jahrhunderts in Alexandrien, ihr Vater ist König in Zypern. Niemand - so die Legende - kann es mit ihr an Schönheit, Reichtum und Weisheit aufnehmen.

Christin zu sein, als Christin zu leben ist ihr Lebenssinn. Mutig tritt sie gegen die Christenverfolgung ihrer Zeit ein.

In Alexandrien begegnet sie dem römischen Kaiser Maxentius, der auch von den Christen heidnische Opfer verlangt. Katharinen sagt Nein: Nein zu Gewalt. Nein zu einem Opfer, das gegen ihre Überzeugung, das gegen ihren Glauben steht. Der Kaiser lässt Katharina in seinen Palast bringen. Sie diskutieren über den christlichen Glauben. Als er merkt, dass er ihrer Geistesschärfe nicht gewachsen ist, ruft er heimlich die besten 50 Philosophen aus seinem Reich in seinen Palast. Doch auch sie müssen gegen Katharina ihre Waffen strecken. Ja, sie lassen sich von ihr überzeugen. Sie wünschen sogar, sich taufen zu lassen. Dafür bezahlen sie mit ihrem Leben. Der rasende Kaiser lässt sie umbringen.

Katharina geht ihren Weg. Mit Gottes Hilfe. Schließlich soll sie gerädert werden. Die Räder aber brechen und töten an Stelle von Katharina die Folterknechte. Wenig später lässt der Kaiser Katharina mit dem Schwert enthaupten.

Ihre Attribute: Das Schwert und das Rad. Ab dem 13. Jahrhundert wurde unsere Kirche erbaut. Das Rad der Katharina wurde das Wappen von Osnabrück.

Katharina. Ein Vorbild für mich. Sie trat für ihre Überzeugung ein. Was zählt sind Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei. Aber die Liebe ist die größte unter ihnen.
(Pastorin Andrea Kruckemeyer)

Wir wünschen Euch einen gesegneten Samstag!